(Foto: Referent Dr. phil. Sascha Arnautović)
Anfang September 2026 sprach ich noch über das Thema „Die Rolle und Positionierung der USA unter Trump II angesichts einer Welt im Umbruch“ (s. unter: https://www.reservistenverband.de/magazin-die-reserve/die-rolle-und-positionierung-der-usa-unter-trump-ii-angesichts-einer-welt-im-umbruch/), ein politikwissenschaftlich relevantes Thema, das deutlich macht, dass der viel zitierte transatlantische Graben unter US-Präsident Donald J. Trump in seiner nunmehr zweiten Amtszeit noch tiefer geworden ist. Aktuell stecke ich bereits mitten in den Vorbereitungen zu einem weiteren Vortragsthema mit Bezug zu den Zwischenwahlen in den USA am 3. November dieses Jahres. Sie werden maßgeblich sein, ob US-Präsident Trump durchregieren kann oder doch allmählich Federn lassen muss. Im Folgenden dazu die Kurzbeschreibung von mir im genauen Wortlaut:
„Trotz ausgesprochen schlechter Umfragewerte für einen Amtsinhaber wirkt US-Präsident Donald J. Trump siegesgewiss, was die sogenannten Midterms anbelangt. Fakt ist: Diese werden darüber entscheiden, ob der amerikanische Präsident für die nächsten zwei Jahre zur „lame duck“ wird oder es ihm gelingt, den Trumpismus und eine antidemokratische Agenda in den USA langfristig zu etablieren. Dies würde Amerika immer weiter in Richtung „defekter Demokratie“ rücken. Eine Erosion der US-Demokratie kann jedenfalls nicht mehr völlig ausgeschlossen werden, was weitreichende Folgen für die transatlantischen Beziehungen hätte. Umso verheerender ist der Umstand, dass die Demokratische Partei seit der bitteren Wahlniederlage von Kamala D. Harris im November 2024 in eine Art Schockstarre verfallen ist, die einen echten politischen Kampf auf Augenhöhe um die Zukunft der USA bislang nicht zustande kommen lässt.
In seinem Online-Vortrag wird der Politikwissenschaftler und Amerikaforscher Dr. Sascha Arnautović kurz nach den Zwischenwahlen in den USA, die am 3. November 2026 stattfinden, die diesbezüglichen Ergebnisse auswerten und auf dieser Grundlage eine Prognose für die weitere Entwicklung in den Vereinigten Staaten von Amerika abgeben. Aus den Wahlergebnissen im US-Repräsentantenhaus (alle 435 Abgeordnete werden neu gewählt) und im US-Senat (hier wird nur ein Drittel des Senats neu gewählt) kann geschlussfolgert werden, was diese für die westliche Welt bedeuten und auf welche Entwicklungen wir uns in Europa und Deutschland künftig einstellen müssen. Der Referent wird am Ende seiner Rede danach fragen, wie das Wahlergebnis in den USA hinsichtlich der sicherheitspolitischen Dimension und der wirtschaftspolitischen Dimension (Stichwort: „Geoökonomie“) zu deuten ist.“
Wer Interesse am Thema „Was das Ergebnis der US-Zwischenwahlen 2026 konkret bedeutet und welche Folgen damit verbunden sind“ hat, ist schon jetzt herzlich zu meinem Online-Vortrag am Abend des 12. November dieses Jahres ab 18.00 Uhr eingeladen. Um eine entsprechende Möglichkeit zur Online-Anmeldung wird sich recht zeitnah das Bonner Team des Sachgebiets „Sicherheitspolitische Arbeit“ auf der Website des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. (VdRBw) kümmern.
